Erste Göttinger Sommerschule zum Straf- und Strafprozessrecht

70 Teilnehmer aus 13 Ländern Lateinamerikas – Begrüßung am Montag, 5. September


(pug) Rund 70 Juristen aus Rechtswissenschaft und -praxis aus 13 Ländern Lateinamerikas sind vom 5. bis 16. September 2011 an der Universität Göttingen zu Gast. Sie nehmen an der ersten Göttinger Sommer-schule zum Straf- und Strafprozessrecht in spanischer und portugiesischer Sprache teil. Hiltraud Casper-Hehne, Vizepräsidentin für Forschung und Internationales, wird die Gäste am Montag, 5. Septem-ber, um 9.30 Uhr begrüßen. Zu der Sommerschule lädt das Institut für Kriminalwissenschaften, Abteilung ausländisches und internationales Strafrecht, ein.

Die Organisatoren der Sommerschule, Kai Ambos und Maria Laura Böhm, konnten führende Strafrechtswissenschaftler und Experten aus verwandten Disziplinen für Vorträge und Seminare gewinnen. Themen sind unter anderem das deutsche Strafrechtswesen, das europäische und das internationale Strafrecht und Rechtsfragen zum Terrorismus. Teil des Programms ist auch ein Besuch des Amtsgerichts und des Landgerichts Göttingen am 12. September. Zum Abschluss der Sommerschule spricht am 16. Septem-ber der renommierte Strafrechtsexperte Claus Roxin über die Bedeutung der Rechtsgutlehre für das gesamte Strafrecht.

Die Sommerschule in spanischer und portugiesischer Sprache stieß in Lateinamerika auf großes Interesse: Unter 140 Bewerbern wurde der Teilnehmerkreis mit Professoren und Nachwuchswissenschaftlern, Richtern, Staatsanwälten und Rechtsanwälten ausgewählt. Die Gäste werden von Landsleuten betreut, die am Lehrstuhl von Ambos Master- und Promotionsstudien durchführen. Diese haben sich zur „Grupo Latinoamericano de Investigación Penal Göttingen (GliPGö)“ zusammengeschlossen.
 
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