,,Entdeckungen". Höhepunkte der Landesarchäologie 2007-2010

Neue Ausstellung im Museum der Universität Tübingen auf Schloss Hohentübingen

Die neuesten archäologischen Schätze Baden-Württembergs sind vom 1. Dezember bis 19. Februar im Museum der Universität Tübingen zu sehen. Von der Altsteinzeit bis in das Mittelalter sind etwa 60.000 Fundstellen bekannt, darunter einige von internationaler Bedeutung. Zu den Spitzenstücken der Schau gehören die spektakulären Neuentdeckungen wie die Blockbergung eines frühkeltischen Fürstinnengrabes aus der Nähe von Herbertingen, neue Details zum Löwenmenschen aus dem Hohlenstein Stadel im Lonetal, die mit reichen Beigaben versehenen bronzezeitlichen Gräber aus Radolfzell-Güttingen und die frühmittelalterlichen Grabfunde mit mediterranem Importgut aus Remseck-Pattonville. Weitere Highlights der Ausstellung sind steinzeitliche Holzräder aus dem Olzreuther Ried in Oberschwaben, eine gut 5000 Jahre alte Sandale aus dem Bodensee und eine mittelalterliche Flöte aus Pforzheim. Die Ausstellung ,,Entdeckungen" weitet den Blick von der Tübinger Forschung, die momentan in Form der kleinen Kabinettausstellung ,,Bemalte Steine" zur ältesten Malereitradition Mitteleuropas präsentiert wird, auf die traditionsreichen und breit angelegten Grabungsarbeiten Baden-Württembergs. Die große Ausstellung der Archäologischen Denkmalpflege des Landes Baden-Württemberg ergänzt somit das Museumsangebot zum Thema ,,Heimische Funde" und verdeutlicht die außerordentliche Reichhaltigkeit der archäologischen Fundlandschaft in Baden-Württemberg.

 

Zu einem Pressetermin mit Vorbesichtigung möchten wir Sie für Mittwoch, den 30. November, 11 Uhr sehr herzlich einladen. Treffpunkt ist der Eingangsbereich des Museums der Universität Tübingen auf Schloss Hohentübingen.

 

Zur Ausstellung ist ein reich bebilderter Begleitband erschienen.

 

Museum der Universität Tübingen MUT, Schloss Hohentübingen, Burgsteige 11, 72070 Tübingen
Öffnungszeiten: Mi bis So 10-17 Uhr, Do 10-19 Uhr

 
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