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Engagement für nachhaltige Entwicklungsarbeit
Absolventin der Freien Universität Berlin mit Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule geehrt
Die Absolventin der Freien Universität Berlin Charlène Cabot hat den Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule (DFH) erhalten. Die DFH prämierte Charlène Cabots Masterarbeit ,,Klimawandel und Sicherheitsrisiken: Der Einfluss politischer Faktoren auf Klima induzierte oder verstärkte Konflikte". Darin zeigt Cabot am Beispiel Westafrikas, wie eine Eskalation von Gewalt im Kontext des Klimawandels mit entsprechender Politik vermieden werden kann. Der Preis ist mit 1500 Euro dotiert und wurde anlässlich des 13. Deutsch-Französischen Forums, einer binationalen Hochschul-Studienmesse, in Straßburg vergeben.
Charlène Cabot studierte den deutsch-französischen Doppel-Master-Studiengang ,,Politikwissenschaft - Affaires européennes / Affaires internationales", den die Freie Universität mit ihrem Kooperationspartner, dem Institut d’Etudes Politiques (Sciences Po) Paris, anbietet. Der Studiengang richtet sich an Studierende von Sciences Po Paris und der Freien Universität Berlin, außerdem an Studierende anderer Hochschulen aus Deutschland, Frankreich und anderen Ländern. Im Rahmen eines zweijährigen Studiums zunächst in Paris und dann an der Freien Universität Berlin können pro Jahr 20 Studierende sowohl den Master de Sciences Po mit den Spezialisierungen ,,Relations internationales" oder ,,Affaires Européennes" als auch den Master of Arts in Politikwissenschaft der Freien Universität Berlin erwerben. Das Programm wird von der Deutsch-Französischen Hochschule gefördert. Mit Charlène Cabot hat bereits die zweite Absolventin des Studiengangs einen Exzellenzpreis der Deutsch-Französischen Hochschule erhalten.
Exzellenzpreise werden seit 2002 an die besten DFH-Absolventen für ihre herausragenden fachlichen und interkulturellen Kompetenzen vergeben. Jeder Preis wird durch ein Unternehmen gesponsert. Die DFH ist ein Netzwerk von über 180 Hochschuleinrichtungen aus Deutschland und Frankreich, die integrierte binationale und trinationale Studiengänge anbieten.
Die Freie Universität fördert aktiv den Aufbau von weiteren strukturierten internationalen Studien- und Promotionsprogrammen durch einen Fonds für innovative Mobilitätsmodelle. Weitere gemeinsame Studiengänge und Promotionsprogramme bestehen mit Partneruniversitäten in Russland, den Niederlanden, Dänemark, Mexiko, Thailand und Indien.
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