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Die Präsidentschaftswahlen in den USA
4 May 2012
US-Generalkonsulin diskutiert am 8. Mai 2012 mit Studierenden der Universität Göttingen
(pug) Die amerikanischen Präsidentschaftswahlen sind das Thema einer Gesprächsrunde zwischen Studierenden der Universität Göttingen und der US-amerikanischen Generalkonsulin Inmi Patterson. Die Abteilung Nordamerikastudien am Seminar für Englische Philologie der Hochschule arbeitet seit einigen Jahren eng mit dem US-Generalkonsulat in Hamburg zusammen. Am Dienstag, 8. Mai 2012, besucht Patterson die Universität Göttingen erstmals persönlich. Die Gesprächsrunde mit den Studierenden findet im Rahmen eines so genannten Town Hall Meeting statt – einer Art Bürgerforum, auf dem sich die Diplomatin den Fragen einer kritischen öffentlichkeit stellt. Darüber hinaus sind Gespräche mit Lehrenden und Mitarbeitern der Abteilung Nordamerikastudien sowie dem Präsidium der Universität Göttingen geplant, außerdem eine Führung durch die historischen Abteilungen der Niedersächsischen Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen. Dort lagern unter anderem ein frühes und seltenes Exemplar des „Kolumbus-Briefes“ sowie ein von Thomas Jefferson signierter amerikanischer Zensus aus dem Jahr 1791.
Inmi Kim Patterson ist seit 1991 im diplomatischen Dienst für das US-Außenministerium tätig. Ihre diplomatischen Erfahrungen sammelte sie in den Abteilungen für öffentliche Angelegenheiten in Japan, China und Kenia, in der Abteilung für Politische Angelegenheiten an der US-Botschaft in Moskau und während ihres Dienstes in der US-Delegation bei der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) in Wien. Darüber hinaus war sie Dozentin an der George Washington University in Washington sowie Beraterin für die Umweltschutzorganisation Earth Watch in Moskau und für UNICEF in Peking. Die gebürtige Südkoreanerin spricht fließend Japanisch, Koreanisch, Chinesisch, Russisch, Kisuaheli, Französisch und Deutsch. Seit September 2010 ist sie US-Generalkonsulin in Hamburg.
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