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Deutsch-Japanisches Forschertreffen an der Universität Heidelberg
25 November 2011 - UNI-HEIDELBERG
Um sich über aktuelle Entwicklungen in zukunftsweisenden Forschungsgebieten auszutauschen, treffen sich Wissenschaftler aus Japan, Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland zu einem „Runden Tisch 2011“. Dabei geht es um grundlegende Forschungsfragen, die von der Geburt des Universums über die Voraussetzungen zur Entstehung des Lebens auf der Erde bis zum Verständnis der Evolution und der Entwicklung hochkomplexer Organismen reichen. Die interdisziplinäre Veranstaltung mit dem Titel „From the Early Universe to the Evolution of Life“ findet vom 1. bis 3. Dezember 2011 an der Heidelberg statt. Dazu werden rund 60 hochrangige Forscher aus der Physik und der Astronomie, der Chemie sowie den Lebenswissenschaften in Heidelberg erwartet.
„Die Universität Heidelberg unterhält enge e zu japanischen Forschungseinrichtungen und Universitäten. Mit Veranstaltungen dieser Art sollen die Kooperationsbeziehungen zwischen Deutschland und Japan weiter intensiviert und ausgebaut werden“, betont Thomas Holstein, Wissenschaftler am Centre for Organismal Studies und Fellow am Marsilius-Kolleg der Ruperto Carola, der den „Germany-Japan Round Table“ gemeinsam mit Thomas Henning vom Max-Planck-Institut für Astronomie (Heidelberg) organisiert hat. Auf japanischer Seite sind daran Wissenschaftler der National Institutes of Natural Science beteiligt. Mitveranstalter ist die Japan Society for the Promotion of Sciences (JSPS).
Zur Eröffnung des Treffens am Donnerstag, 1. Dezember 2011, sprechen der Rektor der Ruperto Carola, Bernhard Eitel, und die Vizepräsidentin der Deutschen Forschungsgemeinschaft, Elisabeth Knust. Es folgen fünf Eröffnungsvorträge, die sich unter anderem mit der Entwicklung und den Perspektiven der Naturwissenschaften beschäftigen. An den Folgetagen sind Vorträge und Wissenschaftsgespräche zu den Themenkomplexen „Die Erde im Universum“, „Atomare und Molekulare Evolution“ und „Die Entwicklung von Leben und Intelligenz“ geplant. Mit Blick auf das Thema Entstehung von Leben sind auch die Synthetische Biologie und ihr biotechnologisches Potential von besonderer Bedeutung. In einem weiteren Veranstaltungsblock werden sich die Teilnehmer daher mit fachlichen und ethischen Fragen von „Wissenschaft, Technik und Zivilisation“ auseinandersetzen.
Die Veranstaltung ist Teil der Kampagne „150 Jahre Freundschaft Deutschland – Japan“ und schließt an das Jubiläumsprogramm zum 625-jährigen Bestehen der Ruperto Carola an. Unterstützt wird das Treffen von der Klaus Tschira Stiftung (Heidelberg). Informationen im Internet sind unter www.gj-roundtable2011.unitt.de abrufbar.
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Der Auftakt des „Germany-Japan Round Table: From the Early Universe to the Evolution of Life“ am 1. Dezember findet in der Aula der Alten Universität statt und beginnt um 15.00 Uhr. Veranstaltungsort am 2. und 3. Dezember ist das Studio Villa Bosch der Klaus Tschira Stiftung.
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