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Der doppelte Abiturjahrgang ist da

Am 17. Oktober beginnen die Vorlesungen im Wintersemester 2011/12. Dank zahlreicher Neubauten ist die trotz der Rekordzahlen auf den doppelten Abiturjahrgang gut vorbereitet. (Foto: Pressestelle)
Mit Rekordzahlen startet die Universität Würzburg ins Wintersemester: Rund 24.000 Studierende sind jetzt eingeschrieben – so viele wie nie zuvor; mehr als 4.000 darunter sind Studienanfänger.
Erneut kann die Universität Würzburg einen kräftigen Zuwachs der Studierendenzahlen verzeichnen: 23.879 Studierende bedeuten ein Plus von 1.600 Studierenden im Vergleich zum Vorjahr. Besonders stark ist der Anstieg bei den Studienanfängern ausgefallen: 3.702 Erstsemestern im Wintersemester 2010/11 stehen nun 4.289 junge Männer und Frauen gegenüber, die sich zum ersten Mal in ihrem Leben an einer Hochschule in Deutschland eingeschrieben haben – ein Plus von 14,1 Prozent.
Die Gründe für diesen Zuwachs sind bekannt: Nachdem in diesem Jahr in Bayern gleich zwei Jahrgänge zum Abitur angetreten sind – der letzte Jahrgang, der neun Jahre auf dem Gymnasium verbringen durfte, und die sogenannten G8-er – und zusätzlich noch der Wehrdienst gestrichen wurde, haben sich dementsprechend die Bewerberzahlen nach oben bewegt. Von den aktuell 23.879 Studierenden sind 13.585 Frauen; ihr Anteil beträgt 56,9 Prozent. Der Anteil der ausländischen Studierenden (1.550) liegt bei 6,5 Prozent.
Uni gut vorbereitet
„Die Universität Würzburg freut sich über das große Interesse an ihrem Studienangebot und begrüßt alle neuen Studierenden auf das Herzlichste“, sagte Unipräsident Alfred Forchel. Dank der Unterstützung des Freistaats Bayern in den vergangenen Jahren sei die Uni gut auf den doppelten Abiturjahrgang vorbereitet. „Im Rahmen der Ausbauplanung konnten wir fast 50 Professuren zusätzlich einrichten. Zudem stehen uns mehrere Neubauten, unter anderem ein großes Hörsaal- und Seminargebäude, ein Naturwissenschaftliches Praktikumsgebäude sowie der Campus Hubland-Nord zur Verfügung.“, sagte Forchel.
Studieneinstieg noch möglich
Übrigens sind auch jetzt – zum Semesterstart – in den zulassungsfreien Studiengängen noch Studienplätze frei. Schnell Entschlossene können sich noch für eine ganze Reihe von Studiengängen problemlos einschreiben. Zum Beispiel in Physik, Informatik oder Chemie; aber auch in Philosophie, allen Fremdsprachen oder in Geschichte. Einen Überblick über das Studienangebot gibt es direkt auf der Homepage.
Studienanfänger nach Fakultäten
Die meisten Studienanfänger gibt es in den beiden Philosophischen Fakultäten: 994 sind es in der Phil I (Historische, Philologische, Kultur- und Geografische Wissenschaften), 776 in der Phil II (Philosophie, Psychologie, Erziehungs- und Gesellschaftswissenschaften).
Es folgen die Wirtschaftswissenschaften mit 534 Anfängern, die Juristen mit 507 und die Fakultät für Mathematik und Informatik mit 442. Bei den Biologen sind es 275, in Chemie und Pharmazie 305, bei den Medizinern 225, in Physik und Astronomie 141, in der Katholischen Theologie 24.
Studierendenzahlen der Fakultäten
In den zehn Fakultäten der Universität Würzburg sind fürs Wintersemester bislang eingeschrieben: Katholische Theologie 183 Studierende, Jura 2.158, Medizin 2.900, Phil I 6.327, Phil II 4.109, Biologie 1.424, Chemie/Pharmazie 1.538, Mathe/Informatik 1.861, Physik/Astronomie 795, Wirtschaftswissenschaft 2.334 und in den Graduate Schools 250.
(Alle Zahlen Stand Freitag, 14. Oktober 2011 )
Von: Gunnar Bartsch
17.10.2011, 09:21 Uhr
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