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Dank an den Hochschulrat

Der Hubland-Campus Nord war vermutlich das größte Projekt der vergangenen Jahre, über das der Hochschulrat zu entscheiden hatte. (Foto: Georg Kaiser)
Am 1. Oktober endete die Amtszeit für die externen Mitglieder des alten Hochschulrats der Universität Würzburg. Auf ihren Sitzungen trafen sie zahlreiche zentrale Entscheidungen über die Entwicklung der Uni. Unipräsident Alfred Forchel dankt den scheidenden Mitgliedern für ihr wertvolles Engagement.
Am 1. Oktober 2007 war das neu gegründete Organ zum ersten Mal zusammengetreten: der Hochschulrat der Universität. Eine Novelle in Bayerns Hochschulgesetz hatte ihn eingerichtet: Acht „Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Kultur und insbesondere aus Wirtschaft und beruflicher Praxis“, wie es im Gesetzestext heißt, bestimmen seitdem gemeinsam mit den acht Vertretern aus dem Senat und in Abstimmung mit der Hochschulleitung über die Geschicke der Universität.
Die Amtszeit der externen Mitglieder beträgt vier Jahre; zwei Jahre sind es bei den Vertretern aus dem Senat. Der Hochschulrat verfügt über weitgehende Befugnisse: Kontrolle der Hochschulleitung, Wahl und Abwahl des Präsidenten und der Vizepräsidenten, Entscheidung über die Grundordnung und deren Änderung, Entscheidungen zum Entwicklungsplan und zur Gliederung der Hochschule sowie über Studiengänge fallen in sein Aufgabengebiet.
Die externen Mitglieder des Hochschulrats waren in den vergangenen vier Jahren:
- Heinz Gerhäuser, Leiter des Fraunhofer Instituts für Integrierte Schaltungen, Erlangen
- Ernst Göbel, Präsident der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt, Braunschweig
- Otmar Issing, ehemals Mitglied des Direktoriums der Europäischen Zentralbank, Präsident des Center for Financial Studies an der Universität Frankfurt
- h.c. Michael Klett, Vorstandsvorsitzender der Klett Aktiengesellschaft, Stuttgart
- Klaus D. Mapara, Geschäftsführer der Robert Krick Verlags-Gmbh & Co. KG, Eibelstadt
- Hartmut Michel, Direktor am Max-Planck-Institut für Biophysik, Frankfurt
- Markus Schwaiger, Direktor der Nuklearmedizinischen Klinik und Poliklinik im Klinikum rechts der Isar, München
- Sabine Weinert, Leiterin des Lehrstuhls für Psychologie I an der Universität Bamberg
„Der Hochschulrat hatte in den vergangenen Jahren eine ganze Reihe von richtungsweisenden Entscheidungen zu treffen“, sagt Unipräsident Alfred Forchel. Dabei ragt die Ausweitung der Universität auf den Hubland-Campus Nord deutlich sichtbar unter allen anderen hervor. „Das schnelle Handeln von Hochschulrat und Hochschulleitung zu dem Zeitpunkt, als klar wurde, dass die US-Streitkräfte das Leighton-Areal verlassen würden, hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Universität Würzburg heute, rechtzeitig zur Einschreibung des doppelten Abiturjahrgangs, räumlich so gut dasteht“, lobt Forchel die weitsichtige Entscheidung. Dafür könne der Dank nicht groß genug sein.
Neue Gebäude, neue Studiengänge, neue Professoren, neue Studienabschlüsse: Die Universität Würzburg hat sich in den vergangenen Jahren in einem Tempo verändert wie selten zuvor. Maßgeblich daran beteiligt waren immer auch die Mitglieder des Hochschulrates.
Für dieses langjähriges Engagement zum Nutzen der Universität Würzburg dankte Universitätspräsident Alfred Forchel den Hochschulräten am Ende ihrer Amtszeit ausdrücklich. „Sie haben mit Ihrem Sachverstand und Ihren Entscheidungen die Entwicklung der Universität in den vergangenen Jahren maßgeblich vorangetrieben. Dafür sage ich Ihnen meinen herzlichen Dank“, so Forchel.
19.10.2011, 11:49 Uhr
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