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Climate Engineering – Notoperation gegen den Klimawandel (PDF)
6 September 2011 - UNI-KIEL
Globale Daten belegen eindeutig: Die Atmosphäre unseres Planeten wird wärmer. Um eine
deutliche Klimaerwärmung von mehreren Grad noch in diesem Jahrhundert zu vermeiden, wäre
nach aktuellem Wissensstand eine enorme Reduktion unserer Kohlendioxid (CO
erforderlich. Selbst wenn dies gelingen sollte, könnten katastrophale Klimaänderungen nicht
deutliche Klimaerwärmung von mehreren Grad noch in diesem Jahrhundert zu vermeiden, wäre
nach aktuellem Wissensstand eine enorme Reduktion unserer Kohlendioxid (CO
erforderlich. Selbst wenn dies gelingen sollte, könnten katastrophale Klimaänderungen nicht
ausgeschlossen werden. Als Möglichkeit, diese Änderungen abzuwenden oder wenigstens
abzumildern, wird das so genannte ,,Climate Engineering" diskutiert. Damit bezeichnen Fachleute
technische Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen, indem sie entweder den
CO
Maßnahmen, die bereits von verschiedenen Seiten vorgeschlagen wurden, reicht von großen
Aufforstungsprogrammen über Düngung von Meeresgebieten bis hin zur Ausbringung von
Aerosolen in den hohen Atmosphärenschichten und zu Sonnenreflektoren im Weltall.
Der Physiker und Ozeanograph Andreas Oschlies, Professor für Biogeochemische
Modellierung am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), gibt in seinem
Vortrag ,,Climate Engineering - Notoperation gegen den Klimawandel?" einen Überblick über die
Potentiale, Risiken und Nebenwirkungen der verschiedenen Methoden, die aktuell diskutiert
werden. Unter Berücksichtigung von naturwissenschaftlichen, ethischen, gesellschaftlichen und
politischen Aspekten stellt er dar, welche Bedingungen an die Erforschung und einen möglichen
Einsatz solcher Methoden gestellt werden sollten.
Zeit: Dienstag, 13. September 2011, von 10 bis 11 Uhr.
Ort: Hörsaal der IFM-GEOMAR, Standort Ostufer, Wischhofstraße 1-3, 24148 Kiel
Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe ,,Wissen schaffen" (Meeresforschung für jedermann). Sie
vermittelt Meeresforschung verständlich für Nicht-Wissenschaftler. Interessierte Menschen sind
herzlich eingeladen, sich bei ,,Wissen schaffen" über die Arbeiten des IFM-GEOMAR zu
informieren. Die Vorträge eignen sich auch für Schulklassen (ab etwa Klassenstufe 10). Der Eintritt
ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Gruppen über 20 Personen wäre eine kurze
Nachricht an presse@ifm-geomar aber hilfreich.
Die ,,Wissen schaffen" Vorträge finden alle zwei Monate statt. Der nächste Vortrag am 8.
November beschäftigt sich mit High-Tech-Arbeitsgeräten der Meeresforscher für die Tiefsee.
Referent ist dann Fritz Abegg, Leiter des Teams für den Einsatz kabelgesteuerter
Tiefseeroboter am IFM-GEOMAR.
abzumildern, wird das so genannte ,,Climate Engineering" diskutiert. Damit bezeichnen Fachleute
technische Maßnahmen, die dem Klimawandel entgegenwirken sollen, indem sie entweder den
CO
Maßnahmen, die bereits von verschiedenen Seiten vorgeschlagen wurden, reicht von großen
Aufforstungsprogrammen über Düngung von Meeresgebieten bis hin zur Ausbringung von
Aerosolen in den hohen Atmosphärenschichten und zu Sonnenreflektoren im Weltall.
Der Physiker und Ozeanograph Andreas Oschlies, Professor für Biogeochemische
Modellierung am Kieler Leibniz-Institut für Meereswissenschaften (IFM-GEOMAR), gibt in seinem
Vortrag ,,Climate Engineering - Notoperation gegen den Klimawandel?" einen Überblick über die
Potentiale, Risiken und Nebenwirkungen der verschiedenen Methoden, die aktuell diskutiert
werden. Unter Berücksichtigung von naturwissenschaftlichen, ethischen, gesellschaftlichen und
politischen Aspekten stellt er dar, welche Bedingungen an die Erforschung und einen möglichen
Einsatz solcher Methoden gestellt werden sollten.
Zeit: Dienstag, 13. September 2011, von 10 bis 11 Uhr.
Ort: Hörsaal der IFM-GEOMAR, Standort Ostufer, Wischhofstraße 1-3, 24148 Kiel
Der Vortrag ist Teil der Vortragsreihe ,,Wissen schaffen" (Meeresforschung für jedermann). Sie
vermittelt Meeresforschung verständlich für Nicht-Wissenschaftler. Interessierte Menschen sind
herzlich eingeladen, sich bei ,,Wissen schaffen" über die Arbeiten des IFM-GEOMAR zu
informieren. Die Vorträge eignen sich auch für Schulklassen (ab etwa Klassenstufe 10). Der Eintritt
ist frei! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Bei Gruppen über 20 Personen wäre eine kurze
Nachricht an presse@ifm-geomar aber hilfreich.
Die ,,Wissen schaffen" Vorträge finden alle zwei Monate statt. Der nächste Vortrag am 8.
November beschäftigt sich mit High-Tech-Arbeitsgeräten der Meeresforscher für die Tiefsee.
Referent ist dann Fritz Abegg, Leiter des Teams für den Einsatz kabelgesteuerter
Tiefseeroboter am IFM-GEOMAR.
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