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Brücken für wissenschaftliche Karrieren
30 January 2012 - UNI-FREIBURG

Brücken für wissenschaftliche Karrieren
Übergabe der neuen Stipendien
am Montag, 6. Februar 2012, 15.00 Uhr im Rektorat,
Fahnenbergplatz, 6. Obergeschoss
sind Vertreterinnen und Vertreter der Medien herzlich eingeladen.
Während Studentinnen in Freiburgs Hörsälen in der Überzahl sind und Promotionen fast zur Hälfte von Frauen abgelegt werden, steigt der Anteil der Frauen, die eine Professur innehaben, bisher nur langsam. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die Zeit nach der Promotion häufig mit der Familienplanung zusammenfällt. Eine wissenschaftliche Karriere ist vielfach auch finanziell ein Wagnis, das viel Flexibilität und Einsatz erfordert. Viele Frauen ziehen daher eine Tätigkeit außerhalb der Universität vor.
Die Universität Freiburg arbeitet seit 2008 mit einer neuen Strategie daran, wissenschaftliche Karrieren für Frauen zu ermöglichen und zu unterstützen. „Unser Ansatz, maßgeschneiderte Förderprogramme für die einzelnen Karrierephasen unserer Forscherinnen zu entwickeln, zeigt bereits Erfolge“, sagt Rektor Hans-Jochen Schiewer. „Zum Beispiel haben wir in den vergangenen drei Jahren den Anteil von Frauen in der Gruppe der Professuren auf ein knappes Fünftel erhöhen können, und über 40 Prozent der Rufe bei der Besetzung von Professuren gingen an Frauen.“ Das Stipendienprogramm STAY! ist ein wichtiger Baustein des neuen Fördersystems. Die Stipendiatinnen erhalten 1.300 Euro im Monat, für jedes Kind kommen 200 Euro hinzu. Allerdings gibt es klare Auflagen. In den ersten sechs Monaten sollen die Wissenschaftlerinnen das Exposé für eine Habilitation oder ein gleichwertiges Forschungsprojekt verfassen, weitere sechs Monate sind für das selbstständige Einwerben langfristiger Projektstellen oder Stipendien vorgesehen.
Nach der ersten Ausschreibung im Jahr 2010 werden nun, ab dem 1. Februar 2012, erneut vier Frauen gefördert. Insgesamt acht Stipendien konnten damit bisher vergeben werden – nicht zuletzt dank der ehemaligen Studierenden der Universität, die mit Spenden und über den Förderverein Alumni Freiburg e.V. zwei Stipendiatinnen finanzierten. „Im Frühsommer wird die Stiftung erneut zwei vielversprechende Stipendiatinnen fördern“, sagt Horst Weitzmann, Vorsitzender der NUS und ehemaliger Vorsitzender des Universitätsrats. „Und wir haben weitere Freiburgerinnen und Freiburger dafür gewonnen, begabte Forscherinnen auf dem Weg zur Professur zu unterstützen. Doch um nachhaltige Effekte zu erreichen, braucht die Universität in der Zukunft noch mehr Mäzeninnen oder Mäzene, die unser Engagement teilen.“
Die Universität Freiburg arbeitet seit 2008 mit einer neuen Strategie daran, wissenschaftliche Karrieren für Frauen zu ermöglichen und zu unterstützen. „Unser Ansatz, maßgeschneiderte Förderprogramme für die einzelnen Karrierephasen unserer Forscherinnen zu entwickeln, zeigt bereits Erfolge“, sagt Rektor Hans-Jochen Schiewer. „Zum Beispiel haben wir in den vergangenen drei Jahren den Anteil von Frauen in der Gruppe der Professuren auf ein knappes Fünftel erhöhen können, und über 40 Prozent der Rufe bei der Besetzung von Professuren gingen an Frauen.“ Das Stipendienprogramm STAY! ist ein wichtiger Baustein des neuen Fördersystems. Die Stipendiatinnen erhalten 1.300 Euro im Monat, für jedes Kind kommen 200 Euro hinzu. Allerdings gibt es klare Auflagen. In den ersten sechs Monaten sollen die Wissenschaftlerinnen das Exposé für eine Habilitation oder ein gleichwertiges Forschungsprojekt verfassen, weitere sechs Monate sind für das selbstständige Einwerben langfristiger Projektstellen oder Stipendien vorgesehen.
Nach der ersten Ausschreibung im Jahr 2010 werden nun, ab dem 1. Februar 2012, erneut vier Frauen gefördert. Insgesamt acht Stipendien konnten damit bisher vergeben werden – nicht zuletzt dank der ehemaligen Studierenden der Universität, die mit Spenden und über den Förderverein Alumni Freiburg e.V. zwei Stipendiatinnen finanzierten. „Im Frühsommer wird die Stiftung erneut zwei vielversprechende Stipendiatinnen fördern“, sagt Horst Weitzmann, Vorsitzender der NUS und ehemaliger Vorsitzender des Universitätsrats. „Und wir haben weitere Freiburgerinnen und Freiburger dafür gewonnen, begabte Forscherinnen auf dem Weg zur Professur zu unterstützen. Doch um nachhaltige Effekte zu erreichen, braucht die Universität in der Zukunft noch mehr Mäzeninnen oder Mäzene, die unser Engagement teilen.“
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