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Biodiversitätsforschung: Preise für Göttinger Nachwuchswissenschaftler
20 September 2011 - UNI-GOETTINGEN

Wurden auf der Jahresversammlung der Gesellschaft für Ökologie ausgezeichnet: Dr. Yann Clough (links) und Dr. Juliano Sarmento Cabral von der Universität Göttingen. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.
(pug) Die Gesellschaft für ökologie hat die beiden Nachwuchswissenschaftler Juliano Sarmento Cabral und Yann Clough von der Universität Göttingen für ihre herausragenden Arbeiten in der Biodiversitätsforschung ausgezeichnet. Sarmento Cabral forscht in Göttingen in der Free Floater-Nachwuchsgruppe Biodiversität, Makroökologie und Biogeographie an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie. Clough ist Mitglied der Abteilung Agrarökologie an der Fakultät für Agrarwissenschaften. Die Preise wurden auf der Jahresversammlung der Gesellschaft für ökologie in Oldenburg verliehen.
Sarmento Cabral belegte bei der erstmaligen Verleihung des MCED-Preises den ersten Platz. Mit dem Preis zeichnen die Herausgeber des Fachbuches „Modelling Complex Ecological Dynamics“ und der Axel-Springer-Verlag Studien aus, die Fortschritte in der ökologischen Modellierung darstellen. Das Preisgeld beträgt 500 Euro. Sarmento Cabral erhielt die Auszeichnung für seine Dissertation, mit der er im vergangenen Jahr an der Universität Potsdam promoviert wurde. Seit April 2010 forscht er an der Universität Göttingen über die ökologische Modellierung der Verbreitungsdynamik von Pflanzen auf verschiedenen räumlichen und zeitlichen Skalen. Die Free Floater-Nachwuchsgruppe Biodiversität, Makroökologie und Biogeographie wurde mit Mitteln aus der Exzellenzinitiative eingerichtet.
Clough erhielt für seine Forschung zur Pflanzenproduktion und Biodiversität im Kakaoanbau den mit 1.500 Euro dotierten Horst-Wiehe-Förderpreis. Mit dem Preis zeichnet die Gesellschaft für ökologie alle zwei Jahre eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ökologisches Thema aus. Clough beschäftigte sich in seiner Forschung als Postdoktorand mit dem kleinbäuerlichen Kakaoanbau in Indonesien. Er konnte zeigen, dass dort durch eine entsprechende Bewirtschaftung auch auf ertragreichen Plantagen eine hohe Artenvielfalt möglich ist. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Biodiversität und ökosystemdienstleistungen in Agrarlandschaften der tropischen und der feucht-gemäßigten ökozone.
Clough erhielt für seine Forschung zur Pflanzenproduktion und Biodiversität im Kakaoanbau den mit 1.500 Euro dotierten Horst-Wiehe-Förderpreis. Mit dem Preis zeichnet die Gesellschaft für ökologie alle zwei Jahre eine herausragende wissenschaftliche Arbeit über ein ökologisches Thema aus. Clough beschäftigte sich in seiner Forschung als Postdoktorand mit dem kleinbäuerlichen Kakaoanbau in Indonesien. Er konnte zeigen, dass dort durch eine entsprechende Bewirtschaftung auch auf ertragreichen Plantagen eine hohe Artenvielfalt möglich ist. Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Biodiversität und ökosystemdienstleistungen in Agrarlandschaften der tropischen und der feucht-gemäßigten ökozone.
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