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Bachelor-Umfrage 2011
6 December 2011 - UNI-KIEL
Christian-Albrecht-Universität zu Kiel präsentiert aktuelle Untersuchung
Bachelorstudierende der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) geben ihrer Hochschule gute Noten. Das belegen die Ergebnisse der vierten Bachelor-Umfrage an der CAU, die am Dienstag, 6. Dezember, vorgestellt wurde. Demnach sind 82 Prozent der Studierenden mit den Studienbedingungen zufrieden, zehn Prozent mehr als noch im Vergleichsjahr 2008. „Wir sind auf dem richtigen Weg. Trotz voller Hörsäle und ungünstiger finanzieller Rahmenbedingungen lernen junge Menschen unter dem Strich gerne an der CAU“, kommentierte Vizepräsident Professor Frank Kempken die Ergebnisse. Für die kommenden Jahre hofft die CAU auf noch zufriedenere Studierende. Kempken: „Durch eine weiter optimierte Studien- und Prüfungsplanung, mehr Tutorien und Lerntrainings oder neue Lehr- und Prüfungsverfahren zum Beispiel im Bereich E-Learning wollen wir das Studium für sie noch attraktiver gestalten“.
Jeweils im Sommersemester erkundigt sich das Präsidium der CAU bei den Studierenden der Bachelorstudiengänge, wie zufrieden sie mit ihren Studienbedingungen sind. 4.500 Studierende beteiligten sich in diesem Jahr an der kombinierten Fragebogen- und Onlinebefragung. Erstmalig wurden sie nach der übereinstimmung von berechneter Arbeitslast (Workload) je Modul, nach der Prüfungsorganisation oder den allgemeinen Studienbedingungen gefragt. Im Ergebnis bewerteten sie die Studien- und Prüfungsbedingungen deutlich besser als noch 2008 (plus zehn Prozentpunkte von 72 auf 82 Prozent). Die Ergebnisse der Befragung lassen sich bis auf Fakultäts-, Fach- und Studiengangsebene hinunter brechen.
Arbeitsbelastung im Lot
Laut Umfrage fühlen sich die meisten Bachelorstudierenden ihrem Studium gewachsen. Nur noch sechs Prozent sind unzufrieden (Note „mangelhaft bis ungenügend“), etwa 44 Prozent dagegen ausgesprochen zufrieden („sehr gut bis gut“). „Mit weitergehenden Analysen wollen wir jetzt noch bestehende Schwachstellen auf Fächer- und Fakultätsebene ausfindig machen“, kündigte Kempken an.
Prüfungsorganisation verbesserungswürdig
Kritisiert wurden von Studierenden vor allem die hohe Zahl der Prüfungen, der kurze Prüfungszeitraum (zwei Wochen) sowie die ungleichmäßige Verteilung von Prüfungen. Auch überschneidungen innerhalb des Prüfungszeitraums wurden bemängelt. Dazu Kempken: „Wir nehmen alle Kritikpunkte ernst und versuchen, Abhilfe zu schaffen. Ob das angesichts weiter steigender Studierendenzahlen gelingt, müssen wir sehen.“
Kinderkrankheiten überwunden
Insgesamt sei das Ergebnis aber sehr erfreulich. Die harte Arbeit der vergangenen Jahre habe sich gelohnt, zeigt sich Kempken insgesamt zufrieden: „Das Bachelorsystem ist inzwischen in der Wirklichkeit angekommen. Die Kinderkrankheiten sind weitgehend überwunden, eine großartige Leistung der ganzen Universität.“
Deshalb rücken jetzt neue Fragestellungen in den Fokus der Qualitätsmanager, zum Beispiel die nach dem Bildungshintergrund von Studierenden oder nach Gründen für einen Studienabbruch. Außerdem werden statistische Methoden weiter verfeinert. Befragungen von Masterstudierenden, Absolventen, Studiengangswechslern und Exmatrikulierten wurden eingeführt oder sind in Vorbereitung. Vizepräsident Kempken: „Man sieht: Das Qualitätsmanagement an der CAU bleibt nicht stehen. Um unseren Studierenden wirklich gerecht werden zu können, müssen wir uns noch intensiver als bisher mit ihren Sorgen, Bedürfnissen und Wünschen beschäftigen. Es gibt noch viel zu tun.“
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