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Alternsmanagement in der Automobilindustrie
Verantwortlich: Patrick Honecker
Strategien zur Gesundheit und Qualifikation von Arbeitnehmern im demographischen Wandel
Der demografische Wandel stellt die Industrie vor neue Herausforderungen. Der Anteil älterer Beschäftigter wird in den nächsten Jahren weiter wachsen. Wie können dabei Gesundheit und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten werden? Wissenschaftler der Universität zu Köln und der Technischen Universität Darmstadt erarbeiten gemeinsam Strategien und praxisnahe Konzepte, um die Gesundheit und Qualifikation von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern langfristig zu erhalten. Zum Auftakt des Projekts PINA (Gesund und qualifiziert älter werden in der Automobilindustrie. Partizipation und Inklusion von Anfang an)“, bei dem die Universitäten insbesondere mit der Automobilindustrie zusammenarbeiten, lud der Automobilhersteller Opel nach Rüsselsheim ein.
Das Projekt PINA wird im Rahmen der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ (INQA) durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales gefördert. Kooperationspartner sind Automobilhersteller und Zulieferer wie Opel, Audi, Bosch, Daimler, Evobus, Ford, Porsche und VW. Die Federführung des Projekts liegt in den Händen des Instituts für Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Darmstadt (IAD) und des Lehrstuhls für Arbeit und Berufliche Rehabilitation der Universität zu Köln. In den kommenden Monaten nehmen die Forschungseinrichtungen den Stand des Alternsmanagements in den beteiligten Unternehmen auf und erarbeiten dann mit diesen bis August 2014 Umsetzungsstrategien für ein praxisnahes Gesamtmodell.
„Mit dem Projekt möchten wir erfolgreiche Konzepte identifizieren und zu tragfähigen Lösungen weiterentwickeln, die auch auf andere Unternehmen und Branchen übertragbar sind“, erklärt Professor Mathilde Niehaus, Inhaberin des Kölner Lehrstuhls für Arbeit und Berufliche Rehabilitation. „Arbeits- und Personalpolitik werden sich zukünftig am Verlauf des Erwerbslebens orientieren müssen. Hierfür gibt es bereits erste Ansätze, aber der Umfang der Umsetzung und die Verzahnung der Maßnahmen und Abläufe ist derzeit noch offen“, erläutert Ralph Bruder, Leiter des IAD in Darmstadt.
Universität zu Köln
Mathilde Niehaus
Tel. 0221/470-4954
pina-projekt(at)uni-koeln.de
Technische Universität Darmstadt
Ralph Bruder
Tel. 06151/16-2987
bruder(at)iad.tu-darmstadt.de
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