- Physics - May 24
Beim ,,Campus der Zukunft" der Universität Tübingen darf nicht zu klein gedacht werden - Physics - May 24
Eine Vielfalt an Ideen - Psychology - May 24
Vorbeugen statt strafen - Agronomy - May 24
Auszeichnung der Kieler Agrarwissenschaften geht an Rapszüchter - Business - May 24
Universität Bonn glänzt im Förderranking der DFG - Pedagogy - May 24
Stiftung Würth ermöglicht Professur für Kinderneuroorthopädie und Cerebralparese - Administration - May 24
Neuer DFG- Förderatlas: Universität Tübingen bleibt auf Platz 14 - Environmental Sciences - May 24
,,LebensWelten" locken in die Bonner Innenstadt - Medicine - May 24
Westfälische Wilhelms- Universität feiert "Hattrick" - Life Sciences - May 24
Vier neue Sonderforschungsbereiche an der LMU - Literature - May 24
Renommierter australischer Linguist hält Vortrag an der Universität zu Köln - Life Sciences - May 24
Heidelberger Biologen laden zum Kennenlernen der Artenvielfalt ein - Literature - May 24
DFG- Förderatlas: Universität Hamburg bleibt in der Spitzengruppe bei den Natur- und Geisteswissenschaften - Business - May 24
Erneut gutes Ergebnis: Universität Göttingen belegt Platz neun im DFG- Förderatlas - Social Sciences - May 24
Spitzenplätze bei DFG- Forschungsmitteln - Business - May 24
DFG- Förderatlas 2012: Freie Universität unter den ersten Drei
By category
Official EventAdministration
Chemistry
Mathematics
Physics
Computer Science
Environmental Sciences
Life Sciences
Medicine
Business
Law
Literature
History
Pedagogy
Social Sciences
Media Sciences
Arts
» » more
Ältere fahren anders nicht schlechter - Neues Buch über die Rolle älterer Verkehrsteilnehmer
17 August 2011 - UNI-BONN

Titelbild.jpg Das Titelbild von "Ältere Verkehrsteilnehmer ? Gefährdet oder gefährlich? Defizite, Kompensationsmechanismen und Präventionsmöglichkeiten" (c) www.photocase.com
Ältere Verkehrsteilnehmer fahren nicht schlechter als Jüngere, sie fahren anders. Das sagen Wissenschaftler der Universität Bonn in einer fachübergreifenden Veröffentlichung mit dem Titel: ‘Ältere Verkehrsteilnehmer - Gefährdet oder gefährlich?’. Der Titel ist Programm ’ das Autorenteam beleuchtet die Frage aus unterschiedlichen Perspektiven und bietet Lösungen für den Alltag älterer Menschen im Straßenverkehr an.
Junge Autofahrer fordern Führerscheinprüfungen im Alter, nach Berichten über zum Teil spektakuläre Unfälle mit Senioren. Ob dies berechtigte Forderungen sind, klärt eine Publikation des Zentrums für Evaluation (ZEM) der Universität Bonn. Psychologen, renommierte Altersforscher, Mediziner und Städteplaner fassen die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeit in einem Fachbuch zusammen. Sie betrachten die Frage nach der Rolle von Senioren im Straßenverkehr frei von Vorurteilen und aus unterschiedlichen Perspektiven.
‘Mobilität bedeutet besonders für Senioren ein hohes Maß an Lebensqualität’, sagt Kristina Kocherscheid. Die Diplompsychologin vom Zentrum für Alternskulturen (ZAK) betont, dass Senioren tatsächlich viel öfter Opfer als Täter im Straßenverkehr sind. Aus diesem Grund spricht sie sich gegen starre Altersüberprüfungen aus, da der Alterungsprozess immer individuell verläuft.
‘Ohne Frage haben viele ältere Verkehrsteilnehmer altersbedingte Einbußen’, weiß die Expertin. Sie sehen schlechter, ihre Motorik lässt nach und verschiedene Medikamente führen zu Nebenwirkungen, die sich auf ihre Fahrtüchtigkeit auswirken können. ‘Trotz dieser Einschränkungen werden Ältere aber oft unterschätzt und entwickeln Strategien um diese zu kompensieren’, sagt Kocherscheid. So fahren sie eher tags als nachts und meiden Fahrten bei schlechtem Wetter. ’Sie sind sich im Klaren darüber, dass sie Schwächen haben und passen sich an’, sagen die Herausgeber der interdisziplinären Publikation, Professor Georg Rudinger und Kristina Kocherscheid.
Ziel der Autoren ist, die Mobilität und die Selbstständigkeit von Senioren so lange wie möglich zu erhalten. Aus diesem Grund befassen sie sich mit altersgerechter Städte- und Raumplanung. Barrierefreiheit und benutzerfreundliche öffentliche Verkehrsmittel spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Experten sind sich einig, wie wichtig es ist, generationsübergreifende Konzepte und gleichzeitig Handlungsempfehlungen mit praktischen Tipps zu entwickeln. Dabei sollten Senioren selber in die Planung mit einbezogen werden, damit die Konzepte auch ihren Bedürfnissen und Wünschen gerecht werden.
Die Experten empfehlen die Gründung von Netzwerken, bestehend aus Seniorenbüros, Fahrlehrern und Hausärzten. Sie könnten geeignete Schulungen und Trainings für Senioren durchführen und damit deren Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Eine wichtige Rolle spielt der Hausarzt, der die Senioren individuell über krankheitsbedingte Gefahren und über mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten informiert. Als erster trägt er dazu bei, dass Tipps der Alternsforscher ankommen und auch angenommen werden. So können Menschen noch bis ins hohe Alter mobil bleiben und ein großes Stück Lebensqualität erhalten.
Publikation: Georg Rudinger und Kristina Kocherscheid: Ältere Verkehrsteilnehmer ‘ Gefährdet oder gefährlich’ Defizite, Kompensationsmechanismen und Präventionsmöglichkeiten. Bonn University Press bei V&R unipress, 250 Seiten, 40,90 Euro, ISBN: 978-3-89971-885-0, ab 17. August im Buchhandel erhältlich
Ziel der Autoren ist, die Mobilität und die Selbstständigkeit von Senioren so lange wie möglich zu erhalten. Aus diesem Grund befassen sie sich mit altersgerechter Städte- und Raumplanung. Barrierefreiheit und benutzerfreundliche öffentliche Verkehrsmittel spielen dabei eine zentrale Rolle. Die Experten sind sich einig, wie wichtig es ist, generationsübergreifende Konzepte und gleichzeitig Handlungsempfehlungen mit praktischen Tipps zu entwickeln. Dabei sollten Senioren selber in die Planung mit einbezogen werden, damit die Konzepte auch ihren Bedürfnissen und Wünschen gerecht werden.
Die Experten empfehlen die Gründung von Netzwerken, bestehend aus Seniorenbüros, Fahrlehrern und Hausärzten. Sie könnten geeignete Schulungen und Trainings für Senioren durchführen und damit deren Sicherheit im Straßenverkehr erhöhen. Eine wichtige Rolle spielt der Hausarzt, der die Senioren individuell über krankheitsbedingte Gefahren und über mögliche Nebenwirkungen von Medikamenten informiert. Als erster trägt er dazu bei, dass Tipps der Alternsforscher ankommen und auch angenommen werden. So können Menschen noch bis ins hohe Alter mobil bleiben und ein großes Stück Lebensqualität erhalten.
Publikation: Georg Rudinger und Kristina Kocherscheid: Ältere Verkehrsteilnehmer ‘ Gefährdet oder gefährlich’ Defizite, Kompensationsmechanismen und Präventionsmöglichkeiten. Bonn University Press bei V&R unipress, 250 Seiten, 40,90 Euro, ISBN: 978-3-89971-885-0, ab 17. August im Buchhandel erhältlich
Last job offers
- Law - 21.5
Doctoral Programme at the Law School of the University of Basel - Earth Sciences - 26.4
PhD Thesis in Geomicrobiology, Institute for Geosciences, University of Tübingen - Pedagogy - 24.5
Schulpädagogik (mit dem Schwerpunkten Schulforschung und Allgemeine Didaktik) - Pedagogy - 24.5
Professur für Erziehungswissenschaft (Allgemeine Pädagogik) - Business - 24.5
Juniorprofessur für Wirtschaftsinformatik, insbesondere Advanced Business Analytics - Literature - 24.5
Universitätsprofessur für Deutsche Philologie (Neuere deutsche Literatur mit einem Schwerpunkt im Bereich... - Law - 24.5
Juniorprofessur für Bürgerliches Recht und ein Grundlagenfach - Computer Science - 24.5
Universitätsprofessorin / Universitätsprofessor, Fakultät für Angewandte Informatik


» Share this page: