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¤ 11,7 Mio. für Lehrkonzept: Johannes Gutenberg-Universität erfolgreich im Bundeswettbewerb "Qualität in der Lehre"
JGU implementiert Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung, um Lehr- und Lernprozesse auf Fächerebene weiter zu optimieren
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) überzeugte mit ihrem Antrag "Lehren, Organisieren, Beraten: Gelingensbedingungen von Bologna" im Bund-Länder-Programm für bessere Studienbedingungen und mehr Qualität in der Lehre (Qualitätspakt Lehre). Im Mittelpunkt des Mainzer Lehrkonzepts stehen Maßnahmen zur Struktur- und Personalentwicklung, die sich an Studierende und Lehrende, Studienfachberaterinnen und -berater sowie an Studienmanagerinnen und -manager richten. "Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg. Denn die Auszeichnung markiert einen weiteren Meilenstein auf unserem innovativen Weg im Bereich von Studium und Lehre, der bereits 2010 mit dem Exzellenzpreis des Landes Rheinland-Pfalz und Anfang 2011 mit der ersten erfolgreichen Systemakkreditierung einer deutschen Hochschule ausgezeichnet wurde", erklärt der Präsident der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Univ.- Georg Krausch, angesichts der Entscheidung der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK). Insgesamt waren 135 Anträge in der zweiten Bewilligungsrunde des Qualitätspakts Lehre eingereicht worden, davon wurden 72 Anträge zur Förderung ausgewählt, darunter der Antrag der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. ¤ 11,7 Mio. Euro stehen der Mainzer Universität ab Sommersemester 2012 zur Verwirklichung der eingereichten Projekte zur Verfügung.
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz hatte die Gutachterinnen und Gutachter mit drei Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung überzeugt:
- Gewährleistung eines professionellen und differenzierten fachbezogenen Studienberatungsangebots und damit zugleich die nachhaltige Unterstützung der Studierenden, ein Studium zielgerichtet zu planen und erfolgreich zu absolvieren
- Professionelle Administration sämtlicher Studienprogramme und Prüfungsverfahren durch JGU-weit eingerichtete Studienbüros als dezentrale Kompetenzzentren und damit zugleich eine nachhaltige Entlastung der Lehrenden von Verwaltungsaufgaben und ein daraus resultierender signifikanter Zeitgewinn für Lehre und Forschung
- Weiterentwicklung der Lehr- und Prüfungskompetenz der Lehrenden und damit zugleich die Etablierung einer Kultur kontinuierlicher kollegialer Auseinandersetzung mit Lehr- und Lernprozessen auf Fächerebene
"Die Maßnahmen zur Optimierung der Lehr- und Studienorganisation sind an den allgemeinen Handlungsstandards orientiert, die sich die JGU im Leitbild, im Strategiekonzept sowie in der Lehrstrategie selbst gesetzt hat", so die Vizepräsidentin für Studium und Lehre, Univ.- Mechthild Dreyer.
Die Johannes Gutenberg-Universität Mainz gehört mit rund 37.000 Studierenden aus mehr als 130 Nationen zu den größten deutschen Universitäten. "Junge Menschen vorbereiten darauf, Verantwortung in der Gesellschaft zu übernehmen, dieser Aufgabe fühlt sich die Universität verpflichtet", so der Präsident. "Wir sehen insbesondere im Bereich der Lehre den Ort, an dem zukunftsfähig machendes Wissen und Können vermittelt werden müssen. Um dieser Aufgabe gerecht zu werden, unterzieht die Universität seit Jahren ihr Lehrengagement einem intensiven Reflexionsprozess, der kürzlich zu einer einheitlichen Lehrstrategie führte. Die Einrichtung des Gutenberg Lehrkollegs vor rund einem Jahr war dabei ein weiterer wichtiger Schritt in diesem Prozess." Das Zentrum für Qualitätssicherung und -entwicklung (ZQ) mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Qualitätssicherung in Forschung und Lehre begleitet diesen Prozess mit einem breiten Spektrum an qualitätssichernden Maßnahmen. Die Lehre an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz positioniert sich durch ihre fachwissenschaftliche Breite und damit ihr interdisziplinäres Potenzial, ihre Internationalität und die Verbindung von Forschung und Lehre. So ermöglicht die Mainzer Universität als Volluniversität mit ihrem weiten Fächerspektrum vielfältige Formen eines Fachgrenzen überschreitenden Lehrens und Lernens. In der internationalen Ausrichtung der Studienangebote, in internationalen Lehrkooperationen und im intensiven Studierendenaustausch sieht die JGU beste Möglichkeiten, für ihre Studierenden, bereits vor Ort nationale und kulturelle Grenzüberschreitungen einzuüben und anderen Kulturen zu begegnen.
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