Studie belegt: Friedenspädagogik fördert Bereitschaft zu friedlicher Konfliktlösung
Friedenspädagogische Arbeit in Krisen- und Konfliktgebieten trägt tatsächlich dazu bei, verfeindete Gruppen in den Einstellungen zueinander friedfertiger zu machen. Teilnehmer sogenannter friedensbauender Bildungsprojekte in Ländern mit bewaffneten Konflikten unterscheiden sich in ihrer Bereitschaft zu einer friedlichen Konfliktlösung zum Teil deutlich von Personen, die nicht an solchen Programmen teilgenommen haben. Das hat ein Forschungsprojekt am Institut für Bildungswissenschaft der Universität Heidelberg gezeigt. Die Wissenschaftler unter der Leitung von Prof. Dr. Volker Lenhart befragten darin fast 1.600 Personen in sieben Ländern mit früheren oder noch schwelenden gewalttätigen Konflikten wie Afghanistan, Sudan oder Israel/Palästina.
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