Elektrophysiologie an der Universitätsmedizin Mainz gestärkt
Kardiologische Klinik richtet spezielle Abteilung ein
Vorhofflimmern ist die häufigste anhaltende Herzrhythmusstörung des Menschen. Schätzungsweise bis zu 10% der Bevölkerung leiden an dieser Form des unregelmäßigen Herzschlages, insbesondere ältere Patienten. Durch einen speziellen Herzkathetereingriff kann das Vorhofflimmern allerdings beseitigt werden. Die Mainzer Abteilung für Elektrophysiologie verfügt über ein mit neuster Technik ausgestattetes Katheterlabor. Darin können auch lebensbedrohliche schnelle Herzrhythmusstörungen identifiziert und geheilt werden. "In Zusammenarbeit mit den Kinderkardiologen können zudem nun auch Kinder mit Herzrhythmusstörungen durch einen Herzkathetereingriff in der Universitätsmedizin Mainz behandelt werden und müssen nicht mehr an andere Zentren überwiesen werden", sagt Rostock. "Ich freue mich sehr auf meine Arbeit in Mainz. Insbesondere der Neuaufbau der Abteilung mit einem jungen, motivierten Team sowie die Errichtung einer Forschergruppe auf dem Gebiet der Herzrhythmusstörungen waren Anreiz, an die Universitätsmedizin Mainz zu wechseln."
"Wir sind froh, mit Rostock einen so erfahrenen Kardiologen für die Elektrophysiologie der II. Medizinischen Klinik gewonnen zu haben", betont Klinikdirektor Univ.- Thomas Münzel. "Mit der Berufung von Rostock wird die Therapie von Herzrhythmusstörungen in Mainz entscheidend gestärkt und verbessert."
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