CAU und DESY unterzeichnen Kooperationsvereinbarung
11 November 2011 - UNI-KIEL
Röntgenpionier Ruprecht Haensel Namensgeber für gemeinsames Labor
Die Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY in Hamburg arbeiten künftig noch enger zusammen. Am Freitag, 11. November, unterzeichneten Präsident Professor Gerhard Fouquet und der Dekan der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät, Professor Lutz Kipp, für die CAU sowie der Vorsitzende des DESY-Direktoriums Professor Helmut Dosch, und DESY-Forschungsdirektor Professor Edgar Weckert in Hamburg eine entsprechende Kooperationsvereinbarung. Sie sieht vor, dass Kieler Arbeitsgruppen aus den Bereichen Biologie, Chemie, Elektrotechnik, Materialwissenschaften, Theorie und Physik des Kieler Forschungsschwerpunktes Nanowissenschaften und Oberflächenforschung sich aktiv an der Weiterentwicklung und Nutzung der hervorragenden Synchrotronstrahlungsquellen bei DESY beteiligen. Die Kooperation zwischen der Universität Kiel und dem Helmholtz-Forschungszentrum beinhaltet die Einrichtung von zwei Arbeitsgruppen mit gemeinsam berufenen Professuren. Sie festigt die seit den 1970er Jahren bestehende enge Zusammenarbeit zwischen beiden Forschungsstandorten.
„Nahezu alle Forschungsaktivitäten im Bereich Nanowissenschaften und Oberflächenforschung benötigen Höchstleistungsinstrumente, die in den meisten Fällen nicht kommerziell verfügbar sind. Für die Interpretation der Messergebnisse ist zudem ein enger Austausch zwischen Experimentatoren und Theoretikern unabdingbar. Die direkte Vor-Ort-Wechselwirkung der Wissenschaftler, die für die Quelle, die Instrumentierung und den Nutzerbetrieb verantwortlich sind, ist die perfekte Grundlage für die Entwicklung exzellenter wissenschaftlicher und methodischer Kompetenzen an der CAU und bei DESY“, würdigte der für die Forschungsförderung an der CAU verantwortliche Vizepräsident, Professor Thomas Bosch, die bewährte Zusammenarbeit zwischen beiden Standorten, die jetzt ein festes Fundament erhalte.
„Die enge Zusammenarbeit der Kieler und Hamburger Forscherinnen und Forscher ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum weltführenden Zentrum für die Forschung mit Photonen“, sagt Professor Helmut Dosch. Professor Edgar Weckert fügt hinzu: „Nur die Kombination höchstentwickelter experimenteller Techniken mit ausgeklügelten theoretischen Verfahren ermöglicht die Entdeckung neuer und unerwarteter Phänomene im Bereich von Nanomaterialien. DESYs Röntgenquellen FLASH und PETRA III sind dabei die idealen Supermikroskope, um Strukturen und Prozesse in der Nanowelt zu beobachten und zu verstehen.“
Ideelles Bindeglied zwischen CAU und DESY ist der ehemalige Rektor der Universität Kiel Professor Ruprecht Haensel. Der Röntgen-Pionier bestimmte am Synchrotron DESY bereits in der 1960er Jahren die Eigenschaften der Strahlung und erschloss so erstmals ihr großes Forschungspotenzial. Für Professor Lutz Kipp schließt sich mit der Bennennung einer gemeinsamen Forschungseinrichtung, dem Ruprecht-Haensel-Labor (RHL), ein Entwicklungskreis, der in einen neuen Exzellenzcluster münden könnte: „Mit dem RHL verfügen wir jetzt über eine herausragende Plattform, die instrumentelle und methodische Entwicklungen bündeln, entwickelte Techniken internationalen Kooperationspartnern zur Verfügung stellen und durch gemeinsame Berufungen die Lehre im Bereich der Nanowissenschaften und Oberflächenforschung forschungsnah stärken wird. Was mit Haensels Grundlagenexperimenten begann, findet hier seine logische Erfüllung.“
„Nahezu alle Forschungsaktivitäten im Bereich Nanowissenschaften und Oberflächenforschung benötigen Höchstleistungsinstrumente, die in den meisten Fällen nicht kommerziell verfügbar sind. Für die Interpretation der Messergebnisse ist zudem ein enger Austausch zwischen Experimentatoren und Theoretikern unabdingbar. Die direkte Vor-Ort-Wechselwirkung der Wissenschaftler, die für die Quelle, die Instrumentierung und den Nutzerbetrieb verantwortlich sind, ist die perfekte Grundlage für die Entwicklung exzellenter wissenschaftlicher und methodischer Kompetenzen an der CAU und bei DESY“, würdigte der für die Forschungsförderung an der CAU verantwortliche Vizepräsident, Professor Thomas Bosch, die bewährte Zusammenarbeit zwischen beiden Standorten, die jetzt ein festes Fundament erhalte.
„Die enge Zusammenarbeit der Kieler und Hamburger Forscherinnen und Forscher ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum weltführenden Zentrum für die Forschung mit Photonen“, sagt Professor Helmut Dosch. Professor Edgar Weckert fügt hinzu: „Nur die Kombination höchstentwickelter experimenteller Techniken mit ausgeklügelten theoretischen Verfahren ermöglicht die Entdeckung neuer und unerwarteter Phänomene im Bereich von Nanomaterialien. DESYs Röntgenquellen FLASH und PETRA III sind dabei die idealen Supermikroskope, um Strukturen und Prozesse in der Nanowelt zu beobachten und zu verstehen.“
Ideelles Bindeglied zwischen CAU und DESY ist der ehemalige Rektor der Universität Kiel Professor Ruprecht Haensel. Der Röntgen-Pionier bestimmte am Synchrotron DESY bereits in der 1960er Jahren die Eigenschaften der Strahlung und erschloss so erstmals ihr großes Forschungspotenzial. Für Professor Lutz Kipp schließt sich mit der Bennennung einer gemeinsamen Forschungseinrichtung, dem Ruprecht-Haensel-Labor (RHL), ein Entwicklungskreis, der in einen neuen Exzellenzcluster münden könnte: „Mit dem RHL verfügen wir jetzt über eine herausragende Plattform, die instrumentelle und methodische Entwicklungen bündeln, entwickelte Techniken internationalen Kooperationspartnern zur Verfügung stellen und durch gemeinsame Berufungen die Lehre im Bereich der Nanowissenschaften und Oberflächenforschung forschungsnah stärken wird. Was mit Haensels Grundlagenexperimenten begann, findet hier seine logische Erfüllung.“
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