10 Jahre Hertie-Institut für klinische Hirnforschung

Die Hertie-Stiftung, die Universität Tübingen und das Universitätsklinikum Tübingen laden am 3. Oktober zur Jubiläumsfeier in der Neuen Aula.

Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH) feiert sein zehnjähriges Bestehen mit einer


öffentlichen Festveranstaltung am Montag, den 03.10.2011,
in der Eberhard Karls Universität Tübingen,
Neue Aula, 18.15 Uhr.

Den (englischen) Festvortrag halten Eric R. Kandel (Nobelpreis für Medizin 2000) und Denise B. Kandel, Columbia University New York: ,,There is Life after the Nobel Prize: Molecular Biological Explorations of the Gateway Sequence in Drug Addiction is a collaborative effort". Um Anmeldung wird gebeten, per E-Mail unter 10Jahresfeier[at]wortwerkstatt.de

Programm Festveranstaltung 03.10., 18.15 Uhr in der Eberhard Karls Universität Tübingen, Neue Aula

Grußwort
Bernd Engler, Rektor der Eberhard Karls Universität Tübingen

Glückwünsche
Boris Palmer, Oberbürgermeister der Stadt Tübingen

Einführung
Thomas Gasser, Vorsitzender des Vorstands des HIH

Gesprächsrunde - Ziele, Erwartungen Perspektiven
Michael Endres, Vorstandsvorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, Ehrensenator der Eberhard Karls Universität Tübingen
Johannes Dichgans, Gründungsdirektor des HIH
Daniela Berg, Forschungsgruppenleiterin Klinische Neu-rodegeneration, Hertie-Institut für klinische Hirnforschung

Festvortrag (in Englisch)
Eric R. Kandel (Nobelpreis für Medizin 2000) und Denise B. Kandel, Columbia University New York: ,,Es gibt ein Leben nach dem Nobelpreis: Molekularbiologische Untersuchun-gen zum Einstieg in die Drogensucht als gemeinsames For-schungsinteresse"


Weitere Veranstaltungen

Offener Nachmittag am HIH

03. Oktober, 15-17 Uhr, im Hertie-Institut für klinische Hirnforschung, Otfried-Müller-Sr. 27, 72076 Tübingen. Wissenschaftler stellen aktuelle Forschungsergebnisse vor. Außerdem finden Vor-träge statt über neue Entwicklungen aus Forschung und Therapie zu den Krankheiten Multiple Sklerose, Alzheimer, Epilepsie und Parkinson.

Symposium zu Perspektiven der Hirnforschung

Weltweit renommierte Neurowissenschaftler kommen am 7. und 8. Oktober zu einer Diskussion über die neuesten Entwicklungen und Forschungsrichtungen zusammen.

Der Eintritt zu allen Veranstaltu Informationen zu den Veranstaltungen unter www.hih-tuebingen.de.

Zahlen und Fakten zum Hertie-Institut für klinische Hirnforschung (HIH)

  • Das HIH wurde 2001 von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, der Eberhard Karls Universität Tübingen und dem Universitätsklinikum Tübingen gegründet.
  • Es ist als modellhaftes Forschungszentrum im Zusammenspiel öffentlicher Ressourcen und privater Stiftungsmittel konzipiert. Zentrale Aufgabe des Insti-tuts ist es, zum besseren Verständnis von Hirnfunktionen und ihrer Störungen beizutragen und neue Behandlungsstrategien zu entwickeln. Schwerpunkte der Arbeit sind unter anderem die Erforschung von neurodegenerativen Erkrankun-gen wie Alzheimer, Parkinson, Epilepsien, neurokognitiven Störungen, wie sie etwa aus Schlaganfällen resultieren und Krankheitsmechanismen bei Autoimmunerkrankungen des Nervensystems.
  • Das Hertie-Institut für klinische Hirnforschung besteht aus fünf Abteilungen mit 24 Arbeitsgruppen, 15 Professoren und 230 Mitarbeitern.
  • Die Abteilungen: Allgemeine Neurologie, Kognitive Neurologie, Neurodegenerative Erkrankungen, Zellbiologie neurologischer Erkrankungen und Neurologie mit Schwerpunkt Epileptologie.
  • Die Forscher des HIH veröffentlichen im Schnitt jedes Jahr mehr als 100 Publikationen in internationalen Fachzeitschriften. Seit 2004 werden jährlich mehr als fünf Millionen Euro an Drittmitteln eingeworben.
 
 
 
Eberhard Karls Universität Tübingen
Hochschulkommunikation
Myriam Hönig
Leitung

 

Michael Seifert
Abteilung Presse, Forschungsberichterstattung, Information
Telefon +49 7071 29-76789
Telefax +49 7071 29-5566
Michael.Seifert[at]uni-tuebingen.de

www.uni-tuebingen.de/aktuelles

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