Wer besser hören will, muss üben
22 December 2010 - UNI-FREIBURG
Freiburg, 22.12.2010
"Wer nicht hören will, muss fühlen" ,war früher die Androhung von Strafe bei Kindern. Nach den Forschungsergebnissen des Freiburger Blicklabors heißt es heute für Schüler und ältere Menschen: "Wer besser hören will, muss üben."
Unter der Leitung von Prof. Dr. B. Fischer wurde in den letzten Jahren hauptsächlich die Verbesserung der Seh- und Blickfunktionen von Kindern im Schulalter erforscht. Später kamen auch Hörfunktionen dazu, die mit den Methoden der klassischen Ohrenheilkunde nicht erfasst werden. Jetzt sind auch ältere Menschen einbezogen worden, deren Hörfunktionen bereits nachgelassen haben.
Nach einer Prüfung der auditiven Differenzierungsfähigkeit werden jeweils nur die nachweislich unterdurchschnittlichen Funktionen gezielt trainiert. Dazu gibt es Geräte, die zuhause nach festgelegten Regeln täglich für etwa 15-20 Minuten benutzt werden.
Zwei große Studien haben gezeigt, dass Schüler mit Problemen in der Rechtschreibung oft Hörprobleme haben und Menschen über 55 Jahre oft schon über eine zu schwache auditive Differenzierung verfügen. Beide Gruppen konnten diese Schwächen meist mit einem gezielten Training beheben. Die Schüler machten dadurch weniger Fehler im Diktat, bei den älteren Menschen wurden positive Auswirkungen auf ihren Alltag nachgewiesen.
"Wer nicht hören will, muss fühlen" ,war früher die Androhung von Strafe bei Kindern. Nach den Forschungsergebnissen des Freiburger Blicklabors heißt es heute für Schüler und ältere Menschen: "Wer besser hören will, muss üben."
Unter der Leitung von Prof. Dr. B. Fischer wurde in den letzten Jahren hauptsächlich die Verbesserung der Seh- und Blickfunktionen von Kindern im Schulalter erforscht. Später kamen auch Hörfunktionen dazu, die mit den Methoden der klassischen Ohrenheilkunde nicht erfasst werden. Jetzt sind auch ältere Menschen einbezogen worden, deren Hörfunktionen bereits nachgelassen haben.
Nach einer Prüfung der auditiven Differenzierungsfähigkeit werden jeweils nur die nachweislich unterdurchschnittlichen Funktionen gezielt trainiert. Dazu gibt es Geräte, die zuhause nach festgelegten Regeln täglich für etwa 15-20 Minuten benutzt werden.
Zwei große Studien haben gezeigt, dass Schüler mit Problemen in der Rechtschreibung oft Hörprobleme haben und Menschen über 55 Jahre oft schon über eine zu schwache auditive Differenzierung verfügen. Beide Gruppen konnten diese Schwächen meist mit einem gezielten Training beheben. Die Schüler machten dadurch weniger Fehler im Diktat, bei den älteren Menschen wurden positive Auswirkungen auf ihren Alltag nachgewiesen.
Kontakt:BlicklaborHansastraße 979104 FreiburgTel.: 0761 - 203 9536 www.blicklabor.de Das BlickLabor ist eine non-profit Einrichtung der Universität Freiburg, die zum Ziel hat, die Ergebnisse der Grundlagenforschung praktisch anzuwenden.Das Angebot an Betroffene ist eines der wenigen mit wissenschaftlich bestätigter Wirksamkeit.
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