Reputation der Ingenieurwissenschaften bestätigt

Das Centrum für Hochschulentwicklung, kurz CHE, hat auch 2010 wieder 300 Universitäten und Fachhochschulen in Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden vergleichend bewertet. Ein Drittel der 34 Fächer wird jeweils für das Ranking neu überprüft, in diesem Jahr waren dies die Ingenieurwissenschaften Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau, Elektro- und Informationstechnik und Chemie-Ingenieurwesen/Verfahrenstechnik, die Geisteswissenschaften Anglistik, Germanistik, Geschichte und Romanistik sowie die Psychologie und die Erziehungswissenschaften.

Das Ranking resultiert aus Fakten zu Studium, Lehre, Ausstattung und Forschung, aus der Befragung von 15.000 Professoren zur Fachbereichs-Reputation sowie aus Beurteilungen von 200.000 Studierenden. Je nach Fach werden andere Kriterien angewendet, zu den Indikatoren gehören Forschungsreputation, Forschungsgelder, Betreuung, Berufsbezug, Wissenschaftliche Veröffentlichungen, Studiensituation, Studienorganisation, Labor-, Bibliotheks- und Arbeitsplatzausstattung. In den Sprachwissenschaften wurde erstmalig die internationale Ausrichtung untersucht.

Die RWTH hält ihre Position in der Spitzengruppe bezüglich der Merkmale Forschungsreputation und Forschungsgelder aufrecht in Architektur, Bauingenieurwesen, Maschinenbau und der Elektro- und Informationstechnik. Die Geisteswissenschaften der Aachener Hochschule befinden sich mehrheitlich im Mittelfeld, ein hervorragendes Ergebnis für eine in erster Linie technisch ausgerichtete Hochschule. Im Fach Psychologie ist die RWTH bei der Betreuung in die Spitzengruppe aufgestiegen.

Das Ranking kann ab dem 4. Mai 2010 über den Link http://che-ranking.de abgerufen werden und erscheint im „ZEIT-Studienführer 2010/2011“.

 
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