Neue Studie: Bewegliche Männer wirken attraktiv auf Frauen
8 September 2010 - UNI-GOETTINGEN

Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Tanzende Männer in der Computersimulation. Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen. Dr. Bernhard Fink Klicken Sie bitte hier, um das Bild in Druckqualität herunterzuladen.
(pug) Männer mit bestimmten Tanzbewegungen gelten bei Frauen als besonders attraktiv. Das haben Wissenschaftler der Universität Göttingen und der britischen Northumbria University in Newcastle mit Hilfe von Computersimulationen entdeckt. Sie fanden heraus, dass ein biegsamer Nacken, ein beweglicher Rumpf sowie ein schnelles Tempo bei der Tanzbewegung des rechten Knies auf die weiblichen Versuchspersonen besonders anziehend wirkt. Die Wissenschaftler vermuten, dass diese Bewegungen Signale über die Gesundheit, Lebenskraft, körperliche Stärke und Reproduktionsfähigkeit eines Mannes senden. Die Studie wurde am heutigen Mittwoch in den Biology Letters der britischen Royal Society, der nationalen Akademie der Wissenschaften, veröffentlicht. Für die Studie haben die Wissenschaftler 19 Männer gefilmt, die zu einem Basisrhythmus tanzten. Danach wurden deren Bewegungen in einer Computersimulation auf gesichtslose Figuren, sogenannte Avatare, übertragen. So konnte das Aussehen der Männer nicht in die Bewertung der Frauen mit einfließen. 39 Frauen schauten sich die entstandenen kurzen Videoclips der virtuellen Tänzer an und bewerteten die Tanzqualität. „Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, dass Frauen die Tanzbewegungen von körperlich kräftigen Männern attraktiver bewerten und solche Tänzer als durchsetzungsfähiger einschätzen. Die neue Studie ist ein weiterer Beleg dafür, dass der Tanz Signale über einen Mann vermittelt, die bei der Partnerwahl entscheidend sind“, so Dr. Bernhard Fink, Leiter der Emmy-Noether-Forschungsgruppe „Evolutionäre Psychologie“ an der Universität Göttingen, der an der Studie mitgearbeitet hat. In weiteren Studien wollen die Wissenschaftler mit dieser Technik auch die Wirkung des Tanzes von Frauen untersuchen. Die Nachwuchsgruppe „Evolutionäre Psychologie“ wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
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