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Stadt und Universität Leipzig - gemeinsam stark!

Vor dem Leibniz-Denkmal auf dem neuen Campus Augustusplatz: Prorektor Prof. Dr. Martin Schlegel (li) überreichte gemeinsam mit Prof. Dr. Evamarie Hey-Hawkins (Sprecherin der Graduiertenschule BuildMoNa), Prof. Dr. Klaus Fitschen und Dr. Yvonne Kleinmann (Antragsteller Exzellenzcluster "Säkularitäten und kulturelle Dynamik) dem Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (2.v.li.).
Pünktlich zum 1. September 2010 hat die Universität Leipzig ihre Antragsskizzen für ihre Beteiligung an der zweiten Runde der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern eingereicht. Nun wurden die Anträge auch an Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung übergeben. Mit einem gemeinsamen Termin bekundeten Stadt und Universität heute ihre enge Zusammenarbeit hin zum Erfolg in der Exzellenzinitiative: "Vor allem im Zukunftskonzept haben wir einige Punkte gemeinsam mit der Stadt erarbeitet", erklärte Prof. Dr. Martin Schlegel, Prorektor für Forschung und wissenschaftlichen Nachwuchs. "Insbesondere bei den Themen Wissenstransfer und Existenzgründung wollen wir künftig noch enger und mit neuen spannenden Konzepten zusammenarbeiten. Insbesondere wollen wir die Abstimmung unsere städtischen Wirtschaftsstrategie und der profilbildenden Forschungsbereiche der Universität entscheidend verbessern. Ebenso die gemeinsame Außendarstellung des Wissenschaftsstandortes," ergänzte der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung.
Sicher sind sich Stadt und Universität auch in diesem Punkt: Der Standort Leipzig, mit seinen zahlreichen universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, die über 37.000 Studierenden vor Ort und damit eine einmalige Atmosphäre, und nicht zuletzt die sehr guten baulichen Voraussetzugen bieten besten Nährboden für erfolgreiche Projekte der Exzellenzinitiative. Leipzig ist Standort mehrerer hochrangiger Forschungsinstitute und damit das wissenschaftliche Zentrum in Mitteldeutschland und ein bedeutender Wissenschaftsstandort in Europa. "Leipzig ist eine große Universitätsstadt, eine Stadt der Wissenschaften. Diese Wahrnehmung soll zukünftig noch stärker unsere städtische Außendarstellung prägen, um unser Leipzig zu einem Anziehungspunkt für Forscher und Studenten aus aller Welt zu machen. Dies gelingt uns um so besser, je erfolgreicher sich die Universität Leipzig im Exzellenzwettbewerb schlägt," erklärte Jung weiter. Leipziger ForschungsforumDas gemeinsame Strategie- und Beratungsgremium der Leipziger Forschungsinstitutionen und der Stadt Leipzig wurden die bereits seit längerem gepflegten Kooperationen der Universität Leipzig zu den außeruniversitären Forschungseinrichtungen am Standort formal etabliert.
Insbesondere werden gemeinsame Forschungsvorhaben und der gemeinsame Betrieb von wissenschaftlichen Dienstleistungseinrichtungen angestrebt. In ihrer zukünftigen Entwicklung wird die Universität Leipzig die Zusammenarbeit mit der Stadt und weiteren Forschungseinrichtungen intensivieren, beispielsweise in den Bereichen Wissenstransfer, Existenzgründungen, Familienfreundlichkeit und Internationalisierung. Zukunftskonzept Im Motto des Zukunftskonzepts der Universität "Leipzig: Lebensbedingungen. Diversität und Dynamik" spiegeln sich Forschungsfokus der Universität sowie die Attraktivität des Standorts Leipzig wider. Der Standort Leipzig als jahrhundertealter Handelsplatz und wissenschaftliches und kulturelles Zentrum ist durch Internationalität, Weltoffenheit, Pflege von Tradition und Toleranz geprägt. Stadt und Universität zeichnen sich durch eine moderne Infrastruktur, kurze Wege, ein attraktives Umfeld und internationale Offenheit aus. Die Forschungsschwerpunkte und -verbünde innerhalb des Zukunftskonzeptes befassen sich mit der Analyse und Verbesserung der Lebensbedingungen des Menschen aus den verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven im 21. Jahrhundert. Dabei entwickelt die Uni neuartige fachliche Grenzüberschreitungen und interdisziplinären Kooperationen weiter, um durch diese Diversität und Dynamik neueste Entwicklungen aufzunehmen und wissenchaftlich zu begleiten. Prorektor Prof. Martin Schlegel erklärt: "Wichtig ist uns, damit einerseits die neuen Herausforderungen aufzugreifen und dabei unserere einzigartige Fächervielfalt zu integrieren. Auf diese Weise versetzen wir unsere 600 Jahre alte Volluniversität Leipzig in die Lage, zunehmend komplexe Zukunftsfragen zu lösen und unsere Spitzenposition in der Forschung zu wahren."
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