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Wissenschaftler der Freien Universität und der Posener Adam-Mickiewicz-Universität vertiefen Zusammenarbeit
Erster gemeinsamer Workshop zu Nanoforschung in Berlin
Nr. 252/2010 vom 29.07.2010
Die Freie Universität Berlin intensiviert ihre Kooperation mit Polen. In dieser Woche waren Wissenschaftler der polnischen Adam-Mickiewicz-Universität in Posen für einen ersten gemeinsamen Workshop zum Thema ‘Nanowissenschaft und Dynamik’ am Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität zu Gast.
Zwei Tage lang diskutierten die Teilnehmer die aktuelle naturwissenschaftliche Forschung beider Institutionen. Sie reicht von innovativen Architekturen von Nanosystemen und deren Anwendungen in den Lebenswissenschaften über moderne Aspekte der Photochemie bis hin zu ultraschnellen Prozessen auf der Attosekunden-Zeitskala.Das Treffen, auf dessen Programm auch Laborbesichtigungen standen, diente dem wissenschaftlichen Austausch und bot eine Gelegenheit, die bereits im Mai dieses Jahres begonnen Gespräche über Kooperationsmöglichkeiten zu vertiefen. ‘Berlin und Posen haben ein besonderes Potential in der Nano-Forschung ’ und zahlreiche Synergie-Möglichkeiten. Diese gilt es nun schrittweise zu erschließen?, betonte der Physikochemiker und Rektor der Adam Mickiewicz Universität, Prof. Bronis’aw Marciniak.
In einer ersten Phase wollen beide Seiten den Austausch von Studierenden und Wissenschaftlern intensivieren. Für die Organisatoren des Workshops, Prof. Eckart Rühl (Physikalische Chemie) und Prof. Michael Giersig (Physik) sind übereinstimmende Forschungsinteressen das Fundament für eine langfristige und intensive Zusammenarbeit: ‘Auf Grundlage des Workshops lassen sich schon heute gemeinsame Projekte absehen.’ Einen besonderen Fokus wollen beide Seiten auf die grenzüberschreitende Förderung von Nachwuchswissenschaftlern legen. Bereits im Mai 2010 fand eine erste gemeinsame Doktoranden-Schule zum Thema Nanoforschung in Posen statt.
Die Aktivitäten sind Teil einer Initiative der Freien Universität, welche die Intensivierung von Kooperationen mit ausgewählten polnischen Partnereinrichtungen zum Ziel hat und vom Center for International Cooperation der Freien Universität unterstützt wird. Die Freie Universität arbeitet bereits mit den Universitäten in Warschau, Krakau und Breslau zusammen.
Nähere Informationen erteilen Ihnen gern:
Prof. Dr. Eckart Rühl, Physikalische Chemie, Institut für Chemie und Biochemie der Freien Universität Berlin, Telefon: ++49-30-83852396, E-Mail: ruehl [a] chemie.fu-berlin (p) de
Prof. Michael Giersig, Institut für Experimentalphysik der Freien Universität Berlin,
Telefon: ++49-30-83853047, E-Mail: giersig [a] physik.fu-berlin (p) de
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