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Visueller Umgang mit Landesgrenzen in Deutschland und den USA
23. Juli 2010 - UNI-GOETTINGEN
Göttinger Historikerin an Projekt beteiligt – Humboldt-Stipendiat forscht derzeit in Göttingen (pug) Der Historiker Dr. Nayan Shah von der amerikanischen University of Southern California in San Diego ist derzeit am Seminar für Mittlere und Neuere Geschichte der Universität Göttingen zu Gast. Der Stipendiat der Alexander von Humboldt-Stiftung forscht hier noch bis Ende Juli 2010 mit Dr. Miriam Rürup über die Sichtbarkeit von Grenzziehungen in Deutschland und den USA in vergleichender Perspektive. Wie gehen verschiedene Grenzlandregionen mit Grenzen vor Ort um? Wie wird die Grenze wahrgenommen und visualisiert? Die beiden Historiker werden diese Fragen für ihr Forschungsprojekt „Exhibiting Borderlands: Museums, Contentious Borders and Comparing North America and Central Europe in the 21st Century“ zunächst am Beispiel der Erinnerungsstätten entlang der ehemaligen deutsch-deutschen Grenze und der bestehenden nordamerikanisch-mexikanischen Grenze untersuchen. Dem Gastaufenthalt von Dr. Shah in Göttingen schließt sich ein Forschungsaufenthalt von Dr. Rürup an der University of Southern California in San Diego an. Im September 2010 wechselt sie an das Deutsche Historische Institut in Washington D.C. Nayan Shah lehrt als Associate Professor an der University of Southern California amerikanische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts mit dem Schwerpunkt auf Asian American History, Medizingeschichte und Geschlechtergeschichte. Er ist Autor der Studie „Contagious Divides: Epidemics and Race in San Francisco’s Chinatown“, für die er 2001 den History Book Award der Association of Asian American Studies erhielt. Derzeit arbeitet er an einem Projekt zu „Sexual Aliens: South Asian Migration, Law and Contested Citizinship“.
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