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Neues Hörsaalgebäude für die RWTH genehmigt
Ersatzneubau entsteht in der Professor-Pirlet-Straße
In der Professor-Pirlet-Straße wird ein neues Hörsaalgebäude entstehen. Das Land NRW genehmigte jetzt den Bau, dessen Kosten mit knapp 12 Millionen Euro veranschlagt sind. Die Finanzierung erfolgt seitens der Landesregierung aus Mitteln des Hochschulmodernisierungsprogramms. Der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW beauftragte das Architekturbüro Hentrup Heyers + Prof. Fuhrmann mit der Planung, die Fertigstellung ist für Anfang 2012 geplant.
Das Hörsaalgebäude wird in Verlängerung des bestehenden Parkhauses auf einem dreieckigen Grundstück errichtet. Zur Straße hin ist das Gebäude dreigeschossig, zum Parkhaus viergeschossig konzipiert. Es beinhaltet zwei Hörsäle mit insgesamt 722 Sitzplätzen, fünf Rechnerpools mit 268 Arbeitsplätzen, einen Seminarraum mit 84 Arbeitsplätzen sowie Vorbereitungs- beziehungsweise Büroräume für Dozenten und Betreuer mit der erforderlichen barrierefreien Infrastruktur. Das Gebäude ist für 1.074 Studenten, 16 Dozenten und 6 Mitarbeiter ausgelegt.
Das neue Hörsaalgebäude ersetzt einen Teil der Lehr- und Veranstaltungsräume im Audimax der RWTH Aachen, die einer Grundsanierung bedürfen. Diese kann allerdings erst ab 2016 erfolgen, da die Räume in den Jahren 2013 bis 2016 weiterhin genutzt werden müssen. Grund für den erhöhten Bedarf sind die Doppelabiturjahrgänge.
Ein weiterer Schritt zur Schaffung ausreichender Hörsaalkapazitäten ist die Errichtung eines Hörsaalzentrums an der Claßenstraße/Geschwister-Scholl-Straße. Dieses beinhaltet 13 Hörsäle unterschiedlicher Größe, darunter einen Hörsaal mit rund 900 und einen mit rund 800 Plätzen, 14 Seminarräume sowie Flächen für die Sammlung beziehungsweise Vorbereitung von Demonstrationsexperimenten. Das Hörsaalzentrum entsteht ebenfalls im Rahmen des Hochschulmodernisierungsprogramms, seine Fertigstellung ist bis Mitte 2013 geplant.
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