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Goethe und der Elektromagnetismus
Goethe selber hielt seine naturwissenschaftlichen Arbeiten gelegentlich für wichtiger als das literarische Werk. In diesem Zusammenhang werden immer wieder die Farbenlehre und die Morphologie genannt. Es ist bislang aber wenig bekannt, dass Goethe sich besonders nach Oersteds Entdeckung der magnetischen Wirkung des elektrischen Stromes (1820) auch intensiv mit dem Elektromagnetismus auseinandersetzte.
Professor Fritz Siemsen vom Institut für Didaktik der Physik der Goethe-Universität Frankfurt am Main erläutert in seinem Vortrag, der anlässlich Goethes Geburtstag am
Samstag, 28. August 2010 um 11 Uhr, im Hörsaal Fo2 des Kármán-Auditoriums
(Eilfschornsteinstraße 15) stattfindet, den für Goethe typischen anschaulichen Zugang zu diesem Phänomen. Unterstützt wird die Veranstaltung zudem von der Goethe-Gesellschaft Aachen. Sicherlich ganz im Sinne von Goethe wird der Vortrag von einer Reihe von Experimenten zum Elektromagnetismus begleitet.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte per E-Mail an Prof. Christoph Berger, I. Physikalisches Institut der RWTH: berger [a] rwth-aachen (p) de.
i.A. Jens Lundszien
Stand: 08/2010
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