- Physik - 16.5
Futter für das schwarze Loch - Geschichte - 16.5
Südasien- Institut lädt zu Pakistan- Tagen ein - Pädagogik - 16.5
Es wird angebaggert - Spatenstich für neues Ronald McDonald Haus Mainz - Pädagogik - 16.5
,,Freie Karten für freie Bürger" - Offizelle Veranstaltung - 16.5
Universität Göttingen feiert 275. Gründungstag - Pädagogik - 16.5
Emma Saad erhält Auszeichnung „FAMOS für FAMILIE“ - Geowissenschaften - 16.5
Krebsen auf den Zahn gefühlt - Pädagogik - 16.5
Das neue uni’lernen ist da - Medizin - 16.5
Katastrophen im alten Ägypten und heute - Medizin - 16.5
Dr. Charbel Issa ist neuer Stiftungsprofessor - Mathematik - 16.5
"Ein historisches Ereignis" - Biowissenschaften - 16.5
100. Todestag von Eduard Strasburger - Rechtswissenschaft - 16.5
Johannes Gutenberg- Universität Mainz und Katholische Universität Leuven kooperieren in international anerkannten europäischen Masterstudiengängen - Geschichte - 16.5
Böhmentag im Universitätsarchiv Leipzig - Betriebswissenschaft - 16.5
Einladung zur Pressekonferenz Stiftungsprofessur für die Universität Leipzig - Medizin - 16.5
Cuno-Winkler- Preis für Nuklearmediziner
Verwaltung
Chemie
Mathematik
Physik
Informatik
Umweltwissenschaften
Biowissenschaften
Medizin
Betriebswissenschaft
Rechtswissenschaft
Literatur
Geschichte
Pädagogik
Sozialwissenschaften
Medienwissenschaften
Kunst
» » mehr
3,5-Millionen-Projekt: Roboter werden fit für sozialen Kontakt

Beim IURO-Vorgänger ACE war ein Touchscreen das Haupt-Kommunikationsmittel.
Wenn die Roboter in Zukunft Pflegedienste für ältere Menschen übernehmen, wird sich ihr Aktionsradius nicht auf die wohlbekannte Wohnumgebung ihrer Klienten beschränken. Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) trainieren die Helfer aus Blech darauf, sich auch auf der Straße zurechtzufinden. Und wenn etwa eine dem GPS-Navigationsgerät unbekannte Baustelle zu Umwegen zwingt, weicht der Roboter auf ein uraltes Informationssystem aus: Er fragt einfach nach dem Weg.
Die ersten Roboter sind schon in unsere Haushalte eingezogen: Die meist unscheinbaren Gesellen putzen, staubsaugen oder mähen den Rasen. Besonders viel "Köpfchen" brauchen sie dafür nicht. Doch Wissenschaftler an der TUM forschen bereits daran, Roboter mit deutlich komplexeren Aufgaben wie Tisch decken zu betrauen. Das langfristige Ziel: Roboter sollen in Zukunft Pflegedienste zum Beispiel für ältere Menschen übernehmen. Dazu müssen die Blechkollegen lernen, sehr sensibel im Kontakt zu Menschen und Umgebung zu agieren, damit sie auch mit unplanbaren Situationen zurechtkommen.
Unter der Leitung der TUM hat sich jetzt das internationale Forschungskonsortium IURO (Interactive Urban Robot) gebildet, das die Roboter sogar auf die Straße schickt. Ein mögliches Szenario: Ein Kranker sagt seinem Roboter, dass er ein bestimmtes Medikament benötige. Der versteht den Menschen, plant den Gang zur nächsten Apotheke und setzt sich in Bewegung. Um einen Umzugswagen auf dem Bürgersteig kann der Roboter über seine Wahrnehmungssysteme noch herum navigieren, doch ein Festumzug in der Münchener Innenstadt versperrt ihm vollständig den Weg. Jetzt fragt der Roboter Passanten nach einem Umweg und findet so den Weg in das Geschäft. Dabei lernt der Roboter ständig, sich besser im Straßenverkehr zurechtzufinden und seine Kommunikation zu verfeinern.
Prof. Martin Buss vom TUM-Lehrstuhl für Steuerungs- und Regelungstechnik, der zusammen mit Dr.-Ing. Kolja Kühnlenz und Dr.-Ing. Dirk Wollherr das Projekt IURO koordiniert, hat bereits Erfahrung mit selbstständigen Robotern. 2008 etwa schickten er und sein Team den Robotor ACE (Autonomous City Explorer) auf die Reise durch die Münchener Innenstadt - ohne GPS oder Straßenkarte. ACE war alleine auf die Hilfe von Passanten angewiesen. Damals allerdings kommunizierten die Menschen mit dem Roboter noch über ein Touch-Screen-Display, und ACE konnte einige Gesten der Menschen erkennen. Roboter der neuen IURO-Generation sollen dagegen richtig sprechen und verstehen lernen, Straßen gefahrlos überqueren können und bei Fehlschlägen und Hindernissen selbstständig nach Alternativen suchen.Die Europäische Kommission fördert IURO mit insgesamt 3,5 Millionen Euro. Neben der Technischen Universität München sind die Eidgenössisch-technische Hochschule Zürich, die Universität Salzburg, die Königlich Technische Hochschule Stockholm und das polnische Unternehmen Accrea an IURO beteiligt.
Kontakt:
Dr.-Ing. Dirk Wollherr, Dr.-Ing. Kolja Kühnlen (Projektleitung)
Lehrstuhl für Steuerungs- und Regelungstechnik (Prof. Martin Buss)
Technische Universität München
Tel. 089 289 23401
dw [a] tum (p) de
Die neusten Stellenangebote
- Geowissenschaften - 26.4
PhD Thesis in Geomicrobiology, Institute for Geosciences, University of Tübingen - Medizin - 16.5
Professur für Physiologische Chemie, Kennziffer W562 - Geschichte - 16.5
Professur für Klassische Archäologie - Biowissenschaften - 16.5
Postdoctoral scientists - Biowissenschaften - 16.5
Postdoc - Maschinenbau - 16.5
Universitätsprofessur für Montagetechnik - Interdisziplinär - 16.5
Universitätsprofessur für Biosystem- und Gartenbautechnik - Betriebswissenschaft - 16.5
Juniorprofessur für Entwicklungsökonomik, insbesondere natürliche Ressourcen und Migration in Südostasien...






» Empfehlen Sie diese Seite: